Was ist Lernfuxx
ganz genau?

Aufbau und Inhalt des Lernfuxx-Trainingskonzeptes

Training in Kleingruppen oder Einzelsituation

Im Lernfuxx-Trainingskonzept werden ganz gezielt Gruppentherapien in Kleinstgruppen favorisiert, in besonderen Fällen ist aber auch ein Einzeltraining angezeigt.

Das Lernfuxx-Gruppenkonzept nutzt den Gruppenprozess! Einerseits um die Eigeninitiative und die Selbstverantwortung der Kinder zu stärken und andererseits die emotionale Verarbeitung von Gefühlen und Erlebnissen zu fördern. Die Kinder lernen zunächst sich gegenseitig zu beobachten, genau hinzuhören, hinzusehen und zu vergleichen.

Diese Fähigkeit lernen sie dann auf die Selbstbeobachtung zu übertragen. Dies ist in besonderem Maße wichtig, weil wir umso besser etwas erfassen oder verändern können, je genauer wir wissen, was wir tun, sehen, hören und empfinden. Dies sind basale Fähigkeiten, die später im Erwerb weiterer Kompetenzen wie dem Lesen und Schreiben von entscheidender Bedeutung sind. Um eine Übertragung der gelernten Inhalte in die Schul- und Hausaufgabensituation oder das familiäre Umfeld zu gewährleisten, ist es außerdem notwendig, authentische Lernsituationen, Kommunikations- und Interaktionszusammenhänge zu schaffen.

Die dafür notwendigen sinntragenden Kontexte, in denen Emotion, Transfer- und Speicherfähigkeit eine Rolle spielen, können insbesondere in einer Kleingruppe hergestellt werden. Auch die zentrierte Ausrichtung des Kindes auf den Trainer, wie es im Einzelsetting der Fall ist, wird durch eine laufend stattfindende Interaktion mit verschiedenen Teilnehmern und dem Trainer vermieden.

In der Kleingruppe entsteht zudem eine höhere Varianz von Sprach- und Schreibmustern, mit denen sich die Kinder auseinandersetzen. Auch gelingt es besser beispielweise Frustrationserlebnisse in Rollenspielen nachzuempfinden und Lösungswege zu finden